Petra Lobinger (geborene Laux, zeitweise Schneider) ist eine der bekanntesten deutschen Leichtathletinnen der 1990er‑Jahre. In einer Zeit, in der der Dreisprung in Deutschland große Aufmerksamkeit erlangte, machte sie sich durch herausragende Leistungen und unermüdlichen Einsatz einen Namen. Doch Petra ist nicht nur für ihre sportlichen Erfolge bekannt, sondern auch für ihr Leben neben der Leichtathletik: ihre Ehe mit dem Stabhochspringer Tim Lobinger, ihre Kinder – besonders ihren Sohn Lex‑Tyger Lobinger – und ihr Leben heute (was macht Petra Lobinger heute).
Frühe Jahre und Einstieg in die Leichtathletik
Petra wurde am 24. Januar 1967 in Weidenau, Deutschland geboren. Schon früh zeigte sich ihre Begeisterung und ihr Talent für Sport. Anders als viele andere Athletinnen, die sich schon als Kinder auf eine Disziplin festlegen, probierte Petra zunächst mehrere Bereiche aus. Doch schnell wuchs ihre Leidenschaft für Sprungdisziplinen – besonders für den Dreisprung. Die Kombination aus Schnelligkeit, Technik und Athletik lag ihr.
Im Laufe ihrer Jugend entwickelte sie sich zu einer herausragenden Sportlerin, die bald in regionalen Wettbewerben dominierte. Sie trainierte intensiv, arbeitete an Technik und Kraft und fand in der Leichtathletik eine Gemeinschaft, die sie förderte und forderte.
Aufstieg zur Spitzenathletin im Dreisprung
Nachdem sich der Dreisprung der Frauen in den 1980er‑ und frühen 1990er‑Jahren als offizielle Wettkampfdisziplin etabliert hatte, gehörte Petra schnell zu den Athletinnen, die diese neue Welle anführten. In einer Zeit, in der es für Frauen im Dreisprung noch relativ wenige internationale Vorbilder gab, arbeitete Petra mit großer Disziplin, um sich an die Spitze zu kämpfen.
Durch konsequentes Training, technische Weiterentwicklung und eine starke Wettkampfhärte gelang es ihr, deutsche Meistertitel zu gewinnen und bei internationalen Wettbewerben anzutreten. Besonders in der zweiten Hälfte der 1990er‑Jahre war sie eine der prägendsten Dreispringerinnen Deutschlands.
Sportliche Erfolge und Höhepunkte
Petra Lobinger wurde mehrfach deutsche Meisterin im Dreisprung, sowohl in der Halle als auch im Freien. Diese Erfolge spiegeln nicht nur ihre Stärke, sondern auch ihre Beständigkeit wider – in einer Disziplin, die sowohl physisch als auch mental höchste Anforderungen stellt.
International vertrat sie Deutschland bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen. Ein besonderer Höhepunkt war ihre Teilnahme an den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta, wo sie gegen die weltbesten Athletinnen antrat und zeigte, dass sie auf diesem Niveau mithalten kann.
Auch bei Welt‑ und Europameisterschaften überzeugte sie mit soliden Leistungen und zeigte eine Wettkampfhärte, die sie über Jahre auf hohem Niveau hielt.
Ihre persönlichen Bestleistungen, sowohl im Freien als auch in der Halle, setzten Maßstäbe in Deutschland, und ihr Name stand über Jahre in den Bestenlisten.
Bekanntheit und Präsenz in den 1990er‑Jahren
In den 1990er‑Jahren war Petra Lobinger eine feste Größe im deutschen Sport. Medien berichteten regelmäßig über ihre Wettkämpfe, und sie war eine der Athletinnen, die den Dreisprung in Deutschland populär machten. Dabei war sie nicht nur für ihre Leistung, sondern auch für ihre sportliche Professionalität bekannt.
In Interviews zeigte sie sich als bodenständige Persönlichkeit – leidenschaftlich im Sport, aber gleichzeitig offen und sympathisch im Umgang mit Medien und Fans. Diese Mischung machte sie zu einer beliebten Athletin, deren Karriere von vielen verfolgt wurde.
Persönliches Leben: Petra und Tim Lobinger
Ein wesentlicher Teil ihres Lebens ist ihre Beziehung zu Tim Lobinger, einem der erfolgreichsten deutschen Stabhochspringer. Die beiden lernten sich im Umfeld des professionellen Sports kennen und heirateten 1994.
Tim war zu dieser Zeit bereits eine etablierte Größe im internationalen Stabhochsprung. Er war bekannt für seine beeindruckenden Höhen, seine technische Eleganz und seine Stärke im Wettkampf. Zusammen bildeten Petra und Tim ein sportliches Power‑Paar, das in der deutschen Leichtathletikszene große Aufmerksamkeit auf sich zog.
Ihre Ehe brachte zwei Kinder hervor – eine Tochter Fee Kendra und einen Sohn Lex‑Tyger. Die Familie war in der Leichtathletikwelt gut vernetzt und galt über Jahre als eng verbunden.
Kinder: Fee Kendra und Lex‑Tyger Lobinger
Petra und Tim hatten zwei Kinder:
- Fee Kendra Lobinger, die sich weitgehend aus der Öffentlichkeit hält und deren Leben bewusst privat ist.
- Lex‑Tyger Lobinger, der sich als Sportler einen Namen gemacht hat – allerdings nicht in der Leichtathletik, sondern im Fußball.
Lex‑Tyger wählte einen eigenen Weg im Profisport und wurde Fußballspieler. Er spielte für verschiedene Vereine in Deutschland und entwickelte sich zu einem bekannten Stürmer, was ihm mediale Aufmerksamkeit und Bewunderung einbrachte.
Dass ein Kind beider Spitzenathleten ebenfalls eine Karriere im Profisport einschlug, zeigt, wie stark sportliche Gene, Motivation und Umfeld das Leben eines Menschen prägen können.
Scheidung: Trennung von Tim Lobinger
Nach fast einem Jahrzehnt Ehe trennten sich Petra und Tim Ende der 1990er‑ beziehungsweise Anfang der 2000er‑Jahre. Die Scheidung markierte einen Wendepunkt, sowohl privat als auch familiär.
Wie bei vielen sportlichen Paaren mit intensiven Karrieren verlief die Trennung respektvoll, wobei beide weiterhin den Kontakt zu ihren Kindern pflegten. Für Petra bedeutete diese Zeit eine Phase der Neuorientierung und persönliche Weiterentwicklung.
Leben nach der aktiven Karriere
Nachdem sie sich aus dem Leistungssport zurückgezogen hatte, trat Petra zunehmend ins Private zurück. Anders als viele ehemalige Athletinnen und Athleten, die als Trainerinnen, Kommentatorinnen oder Social‑Media‑Influencer weitermachen, entschied sie sich bewusst für einen ruhigeren Lebensweg.
In den Jahren nach dem Ende ihrer aktiven Laufbahn lebte Petra vor allem für ihre Familie und unterstützte ihre Kinder – insbesondere Lex‑Tyger – in ihren eigenen sportlichen Wegen.
Über die Jahre zeigte sie nur gelegentlich öffentliche Präsenz, meist im Rahmen familienbezogener Ereignisse oder wenn frühere sportliche Leistungen in Erinnerungen gerufen wurden.
Was macht Petra Lobinger heute?
Heute, im Jahr 2026, wird Petra Lobinger 59 Jahre alt. Sie lebt abseits des öffentlichen Rampenlichts, fern von intensiver Medienpräsenz oder Social‑Media‑Karriere. Es ist bekannt, dass sie ein eher privates Leben führt, sich um familiäre Angelegenheiten kümmert und vor allem im Umfeld ihrer Kinder und ihrer eigenen Interessen verwurzelt ist.
Im Gegensatz zu einigen ehemaligen Sportgrößen, die durch Instagram oder andere Plattformen ein neues öffentliches Leben beginnen, hat Petra bisher keine bedeutende Social‑Media‑Präsenz aufgebaut.
Fotos oder Medienauftritte beschränken sich meist auf Sportarchive oder Rückblicke auf ihre aktive Zeit, nicht auf aktuelle, private Inhalte.
Ein Leben zwischen Leistung und Persönlichkeit
Petra Lobinger ist ein Beispiel dafür, wie eine Athletin Spitzenleistungen erbringen kann – und dennoch den Mut hat, einen eigenen Weg zu gehen, wenn sich Lebensumstände ändern. Sie zeigt, wie wichtig es ist, neben sportlichem Erfolg auch Platz für Familie, Persönlichkeit und individuelle Entwicklung zu lassen.
Während viele ehemalige Athletinnen auf öffentlichen Bühnen stehen bleiben, wählte Petra einen individuellen Pfad, der sie aus dem grellen Licht der Öffentlichkeit herausführte – ohne dabei ihre Bedeutung für den deutschen Sport zu verlieren.
Ihr Vermächtnis im Sport
Im Rückblick bleibt Petra Lobinger eine der wichtigeren Persönlichkeiten im Dreisprung Deutschlands. Ihre nationalen Titel, internationalen Teilnahmen und ihre sportliche Präsenz setzten ein Zeichen für Frauen im Dreisprung – eine Disziplin, die heute feste Bestandteile internationaler Wettbewerbe ist.
Zudem lebt ihr Vermächtnis im sportlichen Erfolg ihrer Kinder weiter, die ihren ganz eigenen Weg gehen und gleichzeitig ein Zeichen setzen, dass das Engagement und die Leidenschaft für Sport in ihrer Familie weitergegeben wurden.
Fazit
Petra Lobinger ist mehr als nur eine ehemalige Athletin. Sie ist ein Beispiel für sportliche Bestleistung, persönliches Engagement und Lebensgestaltung. Ihre Karriere im Dreisprung machte sie zu einer der führenden Sportlerinnen Deutschlands in den 1990er‑Jahren. Ihre Ehe mit Tim Lobinger und ihre Rolle als Mutter zweier Kinder – darunter ein Profisportler – zeigen eine Facette ihres Lebens, die über den Sport hinausreicht.
Heute lebt sie ein zurückgezogenes, privates Leben, das geprägt ist von Familie, persönlichen Interessen und dem Beitrag, den sie einst im deutschen Leistungssport geleistet hat.


